Fahrradinfrastrukturen an Schulen spielen eine wesentliche Rolle bei der Förderung der aktiven Mobilität. Durch das Angebot geeigneter Abstellmöglichkeiten können Grundschulen, Mittelschulen und Gymnasien den Schülern, ihren Familien und dem Lehrpersonal das Radfahren erleichtern.
Der Weg von zu Hause zur Schule stellt in der Tat eine große Herausforderung für die Kommunen und die Schulen dar. Jeden Tag begeben sich zahlreiche Schüler, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter auf den Weg zu den Schulen.
In diesem Zusammenhang stellt der Ausbau der Fahrradinfrastruktur ein konkretes Mittel dar, um die aktive Mobilität zu fördern und den Übergang zu einer nachhaltigeren Mobilität zu unterstützen.
Durch die Einrichtung geeigneter Fahrradabstellanlagen wird einem wesentlichen Bedarf Rechnung getragen: der Bereitstellung von barrierefreien, übersichtlichen und für den täglichen Gebrauch geeigneten Abstellplätzen.
Warum sollte das Radfahren in Schulen gefördert werden?
Das Fahrrad ist eine Mobilitätslösung, die sich besonders gut für Alltagswege eignet. Beim Weg von zu Hause zur Schule kann es dazu beitragen, die Abhängigkeit vom Privatwagen zu verringern und aktivere Fortbewegungsarten zu fördern.
Die Förderung des Radfahrens schon im frühen Kindesalter trägt zudem dazu bei, neue Mobilitätsgewohnheiten zu entwickeln. Daher ist die Schaffung einer geeigneten Infrastruktur sowohl für Kommunen als auch für Schulen ein wesentlicher Faktor, um das Radfahren einfacher und zugänglicher zu machen.
Aktive Mobilität trägt insbesondere dazu bei:
- die Nutzung des Autos für Kurzstrecken zu reduzieren;
- die tägliche körperliche Aktivität zu fördern;
- die Qualität der Bereiche rund um die Einrichtungen zu verbessern;
- die lokalen Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität zu unterstützen;
- die jüngeren Generationen für alternative Fortbewegungsarten zu sensibilisieren.

Fahrradabstellplätze: eine unverzichtbare Infrastruktur
Um Schüler und Lehrkräfte dazu zu motivieren, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, muss man ihnen eine geeignete Ausstattung zur Verfügung stellen.
Eine Bildungseinrichtung kann somit verschiedene Arten geeigneter Lösungen integrieren:
um die Fahrräder vor Witterungseinflüssen zu schützen
zum Abstellen und Anschließen von Fahrrädern
Spezielle Bereiche
die eindeutig gekennzeichnet und gut sichtbar sind
zur Wartung und Reparatur von Fahrrädern
Fahrradabstellplätze dürfen nicht als bloße Zusatzausstattung betrachtet werden. Sie stellen eine echte Mobilitätsinfrastruktur dar, genau wie die anderen Einrichtungen, die für die täglichen Wege notwendig sind.
Welche Fahrradausrüstung sollte in einer Schule bereitgestellt werden?
Die Auswahl der Ausstattung hängt von mehreren Kriterien ab: der Anzahl der Schüler und des Personals, der verfügbaren Fläche, der Auslastung des Standorts und den vorgesehenen Nutzungszwecken.
Fahrradunterstände
Mit Fahrradunterständen lässt sich ein klar gekennzeichneter, gut zugänglicher und auf die Bedürfnisse von Schulen zugeschnittener Abstellplatz schaffen. Je nach gewünschtem Schutz- und Sicherheitsniveau kann man sich für einen offenen oder einen gesicherten Fahrradunterstand entscheiden.
Sie können auf Schulhöfen, in der Nähe von Eingängen oder auf leicht zugänglichen Außenflächen aufgestellt werden. Ihre Größe lässt sich an die Anzahl der unterzubringenen Fahrräder anpassen.
Die ALTAO® Curve-Fahrradunterstände tragen insbesondere dazu bei, Außenbereiche zu strukturieren, Fahrräder vor Witterungseinflüssen zu schützen und deren tägliche Nutzung zu fördern.
Für Schulen kann ein Fahrradunterstand dazu beitragen, dass:
- die Außenbereiche strukturieren;
- die Fahrräder vor Regen und Witterungseinflüssen schützen;
- die Sichtbarkeit der Fahrradabstellplätze verbessern;
- die tägliche Nutzung des Fahrrads fördern.
Parkbügel und Parkgestelle
Fahrradständer und Fahrradgestelle runden die Anlage ab , da sie eine übersichtliche Abstellung der Fahrräder ermöglichen und diese an einer geeigneten Befestigungsstelle gesichert werden können.
Mit den ALTAO® Parco-Fahrradständern lässt sich das Abstellen von Fahrrädern effizient organisieren und der verfügbare Platz optimal nutzen.
Die Anzahl der Anlagen hängt von der gewünschten Kapazität und den Bedürfnissen der Einrichtung ab. So kann ein Projekt mehrere Fahrradunterstände und verschiedene Arten von Abstellplätzen kombinieren.
An der Anne-Frank-Mittelschule in Saint-Just-Saint-Rambert bietet ein neuer überdachter Abstellbereich Platz für 46 ALTAO® Parco-Fahrradständer und stellt den Schülern damit mehrere Dutzend Stellplätze zur Verfügung. Entdecken Sie dieses Fahrradabstellprojekt an der Mittelschule in Saint-Just-Saint-Rambert.
Ausstattung, die sowohl für Grundschulen als auch für weiterführende Schulen geeignet ist
Die Anforderungen variieren je nach Einrichtung und Zielgruppe. Eine Grundschule, eine Mittelschule, ein Gymnasium oder eine Hochschule unterliegen nicht unbedingt denselben Anforderungen hinsichtlich Nutzung, Kapazität oder räumlicher Gestaltung.
Die in verschiedenen Einrichtungen umgesetzten Projekte verdeutlichen somit die Vielfalt der möglichen Lösungen.
Am Collège Jean Monnet in Saint-Jorioz in der Haute-Savoie umfasst das Projekt 7 maßgefertigte ALTAO® Open-Fahrradunterstände, 216 Fahrradstellplätze an ALTAO® Parco-Ständern und 30 Stellplätze für Tretroller, also insgesamt 246 Stellplätze. Dieses Projekt verdeutlicht, dass es möglich ist, Infrastrukturen zu konzipieren, die auf die spezifischen Bedürfnisse einer Schule zugeschnitten sind. Entdecken Sie die am Collège in Saint-Jorioz installierten Fahrradunterstände.
Das Projekt zeigt zudem, dass eine Schulgeländeplanung verschiedene Nutzungsarten und Fahrzeugtypen integrieren kann, um den Mobilitätsgewohnheiten der Schüler und des Personals gerecht zu werden.
Zusatzausstattung: Wartung und Reparatur des Fahrrads
Die Förderung des Radverkehrs beschränkt sich nicht nur auf die Einrichtung von Fahrradstellplätzen.
Um das Radfahren im Alltag zu erleichtern, können Einrichtungen auch Reparatur- und Luftpumpenausrüstung für Fahrräder, Reparaturstationen oder sichere Abstellmöglichkeiten anbieten.
Das Projekt „Fahrradinfrastruktur für und von Kindern!“ stellt mehrere Beispiele für Einrichtungen vor, die darauf ausgelegt sind, das Radfahren schon im frühesten Kindesalter zu fördern.
Insbesondere wurden Schulen und weiterführende Schulen mit Luftpumpstationen, Reparaturstationen und sicheren Abstellmöglichkeiten ausgestattet. Diese Einrichtungen können zudem individuell angepasst oder in pädagogische Projekte integriert werden, um die Identifikation der Schüler mit den Einrichtungen zu stärken.



Gestaltung eines für den Schulbetrieb geeigneten Fahrradabstellplatzes
Eine effiziente Fahrradausrüstung muss leicht zugänglich und intuitiv zu bedienen sein.
Bei der Konzeption des Projekts müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden.
1. Der Standort
Die Lage des Fahrradabstellplatzes spielt eine entscheidende Rolle. Er muss von den Eingängen der Einrichtung aus leicht erreichbar sein und gleichzeitig eine gute Organisation der Besucherströme ermöglichen.
2. Die Kapazität
Die Anzahl der Stellplätze muss an den aktuellen Bedarf angepasst werden, wobei die zunehmende Nutzung des Fahrrads bereits im Voraus berücksichtigt werden muss.
3. Sicherheit
Die Einrichtungen müssen eine praktische Befestigung der Fahrräder ermöglichen und dazu beitragen, das Risiko von Beschädigungen oder Diebstahl zu verringern.
4. Der Schutz
Bei einem überdachten Fahrradabstellplatz sind die Fahrräder vor Witterungseinflüssen geschützt, was den Komfort im Alltag erhöht.
5. Die Integration in die Umgebung
Die Fahrradabstellplätze müssen sich harmonisch in die Umgebung der Einrichtung sowie in die sie umgebenden öffentlichen oder privaten Bereiche einfügen.

Beispiel: 15 Fahrradunterstände, die an den Schulen in Noisy-le-Grand aufgestellt wurden
Beispiel: 15 Fahrradunterstände, die an den Schulen in Noisy-le-Grand aufgestellt wurden
In Noisy-le-Grand wurden an mehreren Schulen 15 ALTAO® Curve-Fahrradunterstände aufgestellt, um die Entwicklung der aktiven Mobilität zu fördern.
Das Projekt umfasst:
- 12 Fahrradunterstände mit einer Länge von 4,2 m;
- 3 Fahrradunterstände mit einer Länge von 8,4 m;
- 110 U-Bügel.
Dieses Projekt veranschaulicht konkret, wie Fahrradabstellanlagen auf mehrere Einrichtungen verteilt eingerichtet werden können, um das Radfahren zu erleichtern und den Weg von zu Hause zur Schule zu unterstützen.
Entdecken Sie das Projekt: 15 Fahrradunterstände für die Schulen in Noisy-le-Grand.
Förderung des Radverkehrs durch geeignete Infrastruktur
Um die aktive Mobilität zu fördern, ist es unerlässlich, die Voraussetzungen zu schaffen, die ihre Akzeptanz erleichtern.
An Schulen stellt die Einrichtung geeigneter Fahrradabstellanlagen eine konkrete und sichtbare Maßnahme dar. Sie dient dazu, diejenigen zu unterstützen, die bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind, und schrittweise neue Verhaltensweisen zu fördern.
Die in Schulen und weiterführenden Schulen umgesetzten Projekte zeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, einen Fahrradbereich einzurichten: überdachte Unterstände, Fahrradständer, Fahrradbügel, Luftpumpen, Reparaturstationen oder gesicherte Abstellplätze.
Fahrradunterstände, Fahrradständer und ergänzende Lösungen tragen somit dazu bei, das Fahrrad zu einer echten Mobilitätslösung für den Schulweg zu machen.
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